Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Pretty self-explanatory
johnfoyle
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Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby johnfoyle » Wed Nov 09, 2011 4:47 pm

A e-mail from Elvis' site has just announced this date.
Last edited by johnfoyle on Fri May 25, 2012 6:07 pm, edited 1 time in total.

Science Fiction Twin
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Re: Elvis/'Spinning , Hamburg, Germany June 3 '12

Postby Science Fiction Twin » Wed Nov 09, 2011 6:57 pm

How do you get emails from his site?

Any news of him bringing the Revolver to Berlin? He did say on Monday at Tempodrom that he expected to be back next year with the Spinning Songbook.

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Re: Elvis/'Spinning , Hamburg, Germany June 3 '12

Postby johnfoyle » Thu Nov 10, 2011 1:53 am

How do you get emails from his site?



I can't remember, sorry. I guess I must be on some kind of database, probably helped by the fact that I once gave one of Elvis' sites money!

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Re: Elvis/'Spinning , Hamburg, Germany June 3 '12

Postby johnfoyle » Fri May 25, 2012 6:06 pm

Who's going?

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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby krm » Sat May 26, 2012 3:17 am

I am there!
Hoping to meet original EC gigography master TSchlegel again http://www.elviscostello.info/gigography.php .
Will meet Natasha as well.
I will also have lots of fun :-)

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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby krm » Sat May 26, 2012 4:37 am

After just realizing that I will be in Hamburg again after all these years, I dug out some memories from some previous shows there. Here are some nice frames with autographed tickets and photos. This is more than 20 years agon now. Time flies.....
Attachments
DSC_0234.jpg
Hamburg July 1991
DSC_0234.jpg (27.84 KiB) Viewed 4001 times
DSC_0233.jpg
Hamburg June 1994
DSC_0233.jpg (28.07 KiB) Viewed 4001 times

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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby johnfoyle » Sat Jun 02, 2012 5:28 pm

http://www.abendblatt.de/kultur-live/ar ... hippe.html

"Spinning Wheel"-Tour
Costello: "Wir nehmen uns selbst auf die Schippe"
30.05.2012, 07:12 Uhr Heinrich Oehmsen

Wenn Elvis Costello am 3. Juni mit Band in Hamburg spielt, entscheidet ein Glücksrad über die Auswahl der Songs. 150 Titel stehen zur Verfügung.

New York. Er ist in der Hansestadt seit mehr als zehn Jahren nicht mehr live aufgetreten: Am 3. Juni kommt Elvis Costello im Rahmen seiner "Spinning Wheel"-Tour zu einem einzigen Deutschland-Konzert ins CCH. Das Abendblatt hat mit dem 57 Jahre alten Musiker in New York gesprochen, wo er mit seiner Frau, der Pianistin Diana Krall, und seinen beiden Kindern lebt. Im 35. Stock des Hotels Mandarin Oriental mit einem herrlichen Blick auf den Central Park begegnet uns ein grundsympathischer und freundlicher Mann mit Hut und der typischen Brille. Nach dem Interview hat Costello einen Zahnarzttermin. Sollte er während des Gesprächs Zahnschmerzen haben, lässt er sich das zumindest nicht anmerken.

Hamburger Abendblatt: Mr. Costello, Sie können auf eine 35 Jahre dauernde Karriere zurückblicken. Würden Sie diesen Weg heute so noch einmal gehen?

Elvis Costello: Mein Großvater war Musiker, mein Vater ebenfalls. Es liegt so etwas wie eine Berufung in meiner Familie. Aber ich weiß nicht, ob ich heute noch mal beginnen möchte, weil die kommerziellen Umstände immer schwieriger geworden sind. Mit Berufung allein schafft man es nicht. Ich habe sicher Glück gehabt, aber ich arbeite auch hart dafür, vielleicht härter als andere.

Aber einen guten Song zu schreiben hat nichts mit harter Arbeit zu tun. Man muss ein besonderes Gespür haben ...

Costello: Harte Arbeit gehört auch dazu. Das Songschreiben steht bei mir gerade nicht an erster Stelle, sondern die Auftritte. Ich habe so viele Songs geschrieben, dass ich eine Woche lang spielen könnte, ohne mich zu wiederholen.

Spüren Sie nicht den Zwang, Erfahrungen und Erlebnisse immer wieder in neue Songs zu packen?

Costello: Ich glaube nicht, dass ich dauernd über mein Leben berichten muss. Ich bin kein Nachrichtensprecher, sondern ein Songschreiber. Viele Dinge wie der kürzliche Tod meines Vaters sind zu persönlich, um darüber zu schreiben. Manchmal braucht es den Abstand von zehn Jahren, um gewesene Ereignisse emotional in einem Lied zu reflektieren. Es geht weniger um eine hemmungslose Preisgabe, sondern mehr um eine allgemeingültige Essenz.

Ihr Vater stand Ihnen sehr nahe.

Costello: Ja. Ich habe von ihm eine Menge gelernt, obwohl ich als Musiker einen ganz anderen Weg eingeschlagen habe, als er es getan hat. Mein Vater hat in den 50er- und 60er-Jahren in verschiedenen erfolgreichen Jazzorchestern gesungen und Trompete gespielt. Er wusste sehr genau, wie man eine Show zusammenstellt.

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass er Ihnen von oben zusieht?

Costello: Es gibt Momente, in denen man so etwas fühlt oder heraufbeschwören möchte. Aber wichtiger als das Gefühl, dass er mich weiter beobachtet, sind all die Dinge, die er mich gelehrt hat. Ich habe ihn als Kind oft auf der Bühne erlebt oder ihn im Radio gehört. Das war sehr prägend, auch in Hinblick auf meine musikalische Sozialisation.

Mit welcher Musik sind Sie denn groß geworden?

Costello: Vor allem mit Jazz. Als Teenager dann mit britischer Beatmusik. Ich habe damals viel Singles gehört: von den Beatles, den Hollies, den Kinks. Erst als ich 16 war, habe ich meine erste Langspielplatte gekauft. Rock 'n' Roll und Elvis Presley habe ich erst durch die Beatles entdeckt.

Auch wenn Sie die Trauer um Ihren Vater aktuell nicht in einem Lied ausgedrückt haben, gab es doch Ereignisse, in denen Sie sehr schnell als Musiker reagiert haben, wie in "Shipbuilding", das 1982 während des Falklandkrieges geschrieben wurde. In Ihrem jüngsten Album "National Ransom" behandeln Sie ebenfalls gesellschaftspolitische Themen. Im Titelsong heißt es: "Wir arbeiten jeden Tag, um das nationale Lösegeld zu bezahlen." Was bedeutet das?

Costello: Der Titel "Nationales Lösegeld" macht deutlich, dass es um eine Betrachtung der merkwürdigen Umstände geht, dass eine kleine Gruppe von nicht sehr ehrenhaften Leuten in den Rating-Agenturen über den Wert einer ganzen Gesellschaft entscheidet. Aber wir sind alle Teil des Problems, weil wir etwas wollten, das wir uns nicht leisten konnten.

Ist der böse Wolf auf dem Cover von "National Ransom" der böse Börsenspekulant?

Costello: Es ist einfach, mit dem Finger auf den bösen Wolf zu zeigen, aber wir befinden uns leider nicht in einer schwarzen Komödie. Die Wirklichkeit ist leider sehr viel komplizierter. Wir stecken in einem Dilemma, das nicht leicht aufzuschlüsseln ist.

Werden diese neuen Songs Hauptbestandteil der aktuellen Tournee sein?

Costello: Nein. Die "Spinning Wheel"-Tournee basiert auf dem Zufall und den Entscheidungen des Publikums.

Das Konzert als Wunschkonzert also?

Costello: In gewissem Sinne, ja. Es gibt ein Glücksrad auf der Bühne, das Zuschauer drehen dürfen. Der Song, bei dem das Rad stehen bleibt, den spielen wir dann. Es ist ein Element von Vaudeville-Shows, das mir sehr gut gefällt. Wir haben zum Beispiel auch eine Tänzerin in einem Käfig auf der Bühne, was vielleicht bei einigen Leuten Anstoß erregt. Aber wir nehmen uns mit dieser Show auch selbst auf die Schippe.

Wie viele Titel haben Sie vorbereitet?

Costello: Etwa 150 aus meiner ganzen Karriere. Mit Steve Nieve, unserem Keyboarder, und Schlagzeuger Pete Thomas spiele ich schon seit den 70er-Jahren zusammen. Die kennen die Songs. Für zwei oder drei Songs, die ich länger nicht gesungen habe, stelle ich einen Notenständer auf. Aber das ist die Ausnahme.

Sie scheinen zurzeit sehr gefragt zu sein. Sie waren an vielen verschiedenen Projekten beteiligt, wie "Chimes Of Freedom", einer Tribute-CD für Amnesty International, oder dem Konzert zum 100. Geburtstag des Blues-Musikers Robert Johnson.

Costello: Das täuscht. Ich nehme nicht an vielen großen Events teil. Dieses Jahr zum Beispiel war ich bei den Grammys nur als Zuschauer, weil meine Frau Diana Krall dort zusammen mit Paul McCartney aufgetreten ist. Diese Zuschauerrolle hat großen Spaß gemacht. Und beim Konzert für Robert Johnson, einem meiner ersten öffentlichen Auftritte nach dem Tod meines Vaters, herrschte ein besonderer Geist, und es war ein Stück Trauerarbeit. Jetzt kann ich wieder auf die Bühne zurück.

Google translation -

"Spinning Wheel" tour
Costello: "We take the mickey out of itself"
30.05.2012, 07:12 clock Henry Oehmsen


If Elvis Costello on the 3rd June with the band playing in Hamburg, a wheel of fortune will decide on the selection of songs. 150 titles are available.

New York City. He has appeared in the Hanseatic city for more than ten years ago no longer live: On the 3rd Elvis Costello coming in June as part of his "Spinning Wheel" tour to a single concert in Germany in the CCH. The Evening Gazette has spoken with the 57-year-old musician in New York, where he lives with his wife, the pianist Diana Krall, and his two children. The 35th Floor of the Hotel Mandarin Oriental encounters with a magnificent view of Central Park are a basic likeable and friendly man with a hat and the typical glasses. After the interview, Costello has a dentist appointment. If he has a toothache during the conversation, he can not at least comment.

Hamburger Abendblatt: Mr. Costello, you can look back on a 35-year career. Would you go that route again today?

Elvis Costello: My grandfather was a musician, my father also. It is something like a calling in my family. But I do not know if I still want to start times, because the commercial conditions become more difficult. By appointment only do not they get it. I've certainly been lucky, but I also work hard for it, maybe harder than others.

But to write a good song has nothing to do with hard work. You must have a keen sense ...

Costello: Hard work is one of them. The songwriting is just not for me at first, but the performances. I've written so many songs that I could play for a week without repeating myself.

Do not feel forced, experiences and adventures in time and again to grab new songs?

Costello: I do not think that I must constantly tell about my life. I'm not a newscaster, but a songwriter. Many things such as the recent death of my father are too personal to write about. Sometimes it takes the space of ten years in order to reflect gewesene events emotionally in a song. It's less about an unrestrained surrender, but more generally applicable to an essence.

Your father was very close.


Costello: Yes. I've learned a lot from him, although I have taken as a musician, a very different way than he did. My father was in the 50s and 60s sung in several successful jazz orchestras and played trumpet. He knew exactly how to put together a show.

Do you sometimes feel that he is watching from above?It would have moments where you feel something or provoke:

Costello. But more important than the feeling that he observed me more, are all the things he taught me. I have often seen him as a child on stage or him on the radio. That was very influential, in terms of my musical socialization.

Which music are you grew up?

Costello: Especially with jazz. As a teenager, then with British beat music. I've heard a lot of singles at the time: the Beatles, the Hollies, the Kinks. Only when I was 16, I bought my first long-playing record. Rock 'n' roll and Elvis Presley I've only discovered by the Beatles.

Even if you do not currently have the sadness of her father put in a song, there were events in which you have responded very quickly as a musician, as in "Shipbuilding" which was written in 1982 during the Falklands War. In your latest album "National Ransom" They also treat social and political issues. In the title song says: "We are working every day to pay the national ransom." What does this mean?

Costello: The title "National Ransom" makes it clear that it involves a consideration of the peculiar circumstances, decides that a small group of not very honorable people in the rating agencies about the value of an entire society. But we are all part of the problem, because we wanted something we could not afford.

Is the big bad wolf on the cover of "National Ransom" the evil speculator?


Costello: It is easy to point the finger at the big bad wolf, but we are unfortunately not in a black comedy. The reality is unfortunately much more complicated. We are in a dilemma that is not easily broken.

These new songs will be the main component of the current tour?

Costello: Yes. The "Spinning Wheel" tour is based on chance and the decisions of the audience.

The concert as a concert so desire?

Costello: In a sense, yes. It is turning a wheel of fortune on the stage, the spectators can. The song stops at the wheel, then we play. There is an element of vaudeville shows, I like that very well. We have, for example, a dancer in a cage on the stage, perhaps what attracts some people to kick. But we take this show also poke fun at themselves.

How many songs did you prepare?


Costello: Approximately 150 whole of my career. With Steve Nieve, our keyboardist, and drummer Pete Thomas, I've been playing together since the '70s. They know the songs. For two or three songs that I have not sung any longer, I put on a music stand. But that's the exception.

They seem to be currently very much in demand. They were involved in many different projects, such as "Chimes of Freedom", a tribute CD for Amnesty International, or the concert for the 100th Birthday of blues musician Robert Johnson.


Costello: That is misleading. I do not take part in many big events. This year, for example, I was at the Grammys as a spectator, because my wife Diana Krall has appeared there along with Paul McCartney. The spectator role was great fun. And at the concert for Robert Johnson, one of my first public appearances after the death of my father, there was a special spirit, and it was a piece of mourning. Now I can return to the stage.


See also -

viewtopic.php?f=2&t=9472

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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby And No Coffee Table » Sun Jun 03, 2012 4:12 pm

Twitter:

Gleich gehts los! @Elvis Costello http://instagr.am/p/La8nPGO1Q4/


God Save The Queen: Elvis Costello live in Hamburg! http://pic.twitter.com/dcKpowuF

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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby joseph pennington » Sun Jun 03, 2012 5:17 pm

Hamburg
June 3, 2012

I Hope You're Happy Now
Heart of The City
Mystery Dance
Uncomplicated
Radio Radio

Spin - Time Jackpot

Strict Time
Man Out of Time
Out of Time

Spin - Living in Paradise

(I Don't Want to go to) Chelsea

Spin - Human Hands

Stations Of The Cross

Spin - Joanna Jackpot

She
Talking in the Dark

Every Day I Write the Book
Purple Rain

Brief Interlude

Slow Drag With Josephine
Jimmie Standing in the Rain
Who's the Meanest Gal in Town Josephine
My All Time Doll
Shipbuilding
National Ransom
When I Paint My Masterpiece

Interlude

Watching the Detectives/Help Me

Spin - Sing Me a Rainbow

Green Shirt
(The Angels Want to Wear My) Red Shoes

Pump It Up (with snippet of Daytripper)
Oliver's Army
(What's So Funny 'Bout) Peace Love and Understanding (with snippet of the Sex Pistols God Save the Queen)
I Want You

Start Time: 20:10
End Time: 22:50

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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby krm » Mon Jun 04, 2012 10:23 am

http://www.abendblatt.de/kultur-live/ar ... m-CCH.html

"Konzert des Jahres" von Elvis Costello im CCH
04.06.2012, 14:53 Uhr 04.06.2012, 14:53 Uhr Heinrich Oehmsen

Costello ist nicht nur Sänger sondern auch Entertainer in einer knallbunten Show – das Publikum geht mit ausnahmslos glücklichen Gesichtern.

"Das Konzert des Jahres", sagen die Zuschauer zum Auftritt von Elvis Costello im CCH



....and the rest is only for paynig subscribers.....

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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby And No Coffee Table » Mon Jun 04, 2012 11:16 am

It shows up for me without a subscription.


"Konzert des Jahres" von Elvis Costello im CCH
04.06.2012, 14:53 Uhr Heinrich Oehmsen
Costello ist nicht nur Sänger sondern auch Entertainer in einer knallbunten Show – das Publikum geht mit ausnahmslos glücklichen Gesichtern.

HAMBURG. Einmal am großen Rad drehen, wer träumt nicht davon? Andrea, Ella, Christian, Yolanda und noch ein paar weitere Fans von Elvis Costello bekommen diese Chance – wenn auch nur auf der Bühne des CCH innerhalb der Vaudeville-Show des britischen Sängers und Gitarristen. Von der langbeinigen Assistentin Katarina auf die Bühne geführt, müssen sie das kunterbunte Riesenrad, das "spinning wheel", drehen und haben es in der Hand, welchen Song Costello und seine Imposters als nächstes spielen. Auf 40 Feldern stehen Songs aus Costellos Repertoire, ein paar Jackpot-Felder gibt es auch. Andrea, erste Kandidatin, dreht gleich auf den Jackpot "Time" und die vierköpfige Band spielt daraufhin gleich drei Nummern zum Thema Zeit: "Strict Time“, "Man Out Of Time" und "Out Of Time" von den Rolling Stones.

Costello ist nicht nur Sänger, sondern auch Zeremonienmeister in dieser knallbunten Show. Er wieselt zwischen Glücksrad, Tanzkäfig und seinem Mikro hin und her, steigt in den Saal hinunter, um selbst Kandidaten zu casten, interviewt sie und wechselt schnell zwischen akustischer und elektrischer Gitarre, je nachdem, auf welchem Song das magische Rad stehen bleibt. Dieses Faible für diese selbstironische Form von Entertainment hat er von seinem Großvater und seinem Vater geerbt, die beide Musiker in Unterhaltungsorchestern waren.

Der 57-Jährige zeigt sich als erstklassiger Unterhalter, aber sein politisches Engagement und sein Zorn über viele Ungerechtigkeiten in der Welt bleibt dennoch nicht in der Künstlergarderobe zurück. Natürlich hat er "Shipbuilding“ im Programm, jenes verhangen-melancholische Antikriegslied, das er vor zwanzig Jahren während des Falkland-Krieges geschrieben hat, und auch "National Ransom“, seine wütende Abrechnung mit gierigen Brokern, gehört zu den 31 Songs, die er in 165 pausenlosen Minuten spielt.

Das Publikum im nur halbvollen großen Saal des CCH ist völlig aus dem Häuschen, springt immer wieder auf, um Costello stehend zu applaudieren, und als das Glücksrad auf dem Joker stehen bleibt, fordert es vor allem "I Want You". Als letzten Song in einer allerletzten Zugabe spielt er dieses leidenschaftliche Liebeslied. Als das Auditorium kurz vor 23 Uhr den Ausgängen entgegenströmt, sieht man ausnahmslos glückliche Gesichter und hört immer wieder denselben Kommentar: "Konzert des Jahres!"


Google translation:

"Concert of the Year" by Elvis Costello at CCH
06.04.2012, 14:53 clock Henry Oehmsen
Costello is not only a singer but also an entertainer in a gaudy show - the audience is invariably with happy faces.

HAMBURG. Once a large wheel turning, who does not dream? Andrea, Ella, Christian, Yolanda, and a few more fans of Elvis Costello get that chance - even if only on the stage of CCH in the vaudeville show by the British singer and guitarist. Out of the long-legged assistant Katarina on stage, they have the colorful Ferris wheel, the "spinning wheel" position, and have it in hand, playing what song Costello and his Imposters next. On 40 fields are songs from Costello's repertoire, are a few fields are also jackpot. Andrea, the first candidate turns equal to the jackpot "time" and the four-piece band played three numbers, then the subject of time: "Strict Time," "Man Out of Time" and "Out Of Time" by the Rolling Stones.

Costello is not only a singer, but also master of ceremonies in this gaudy show. He scurries between Wheel of Fortune, dance cage, and his microphone back and forth, goes down into the hall in order to cast themselves candidates, interviewed them, and quickly switch between acoustic and electric guitar, depending on which song will be the magic wheel. This soft spot for these self-deprecating form of entertainment he has inherited from his grandfather and his father, both musicians were in the entertainment orchestras.

The 57-year-old presents himself as a brilliant entertainer, but his political activism and his anger about many injustices in the world is still not back in the dressing room. Of course, he "Shipbuilding" in the program, that overcast, melancholy anti-war song he wrote twenty years ago during the Falklands War, and even "National Ransom," his angry reckoning with greedy brokers, is one of the 31 songs that he plays non-stop in 165 minutes.

The audience in the only half-filled the great hall of CCH is ecstatic, jumping up again and again, Costello standing to applaud and stand as the wheel of fortune on the Joker is, it calls especially "I Want You." As the last song he played in one final addition of this passionate love song. As the audience just before 23 passes against the clock outputs, you can see, without exception, happy faces and hear again and again the same comment: "Concert of the Year"


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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby krm » Tue Jun 05, 2012 3:28 am

Great evening indeed. We got covers of Dylan, Beatles, Stones, Prince and Sex Pistols.
Steves hammered so hard on the piano during Talking in the dark that he got in his lap. He looked very surprised :-)

The performance of When I paint my Masterpiece was definately one of the highlights.

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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby Man out of Time » Tue Jun 05, 2012 3:52 am

Review in "Get Happy" magazine, obviously... by Fabian Wallmeier

Elvis Costello und das Glücksrad: Zusammenkunft eines Geheimbundes

Seit einer halben Minute schaut der Rezensent irritiert nach rechts. Auf der Bühne spielen Elvis Costello & The Imposters gerade "Human Hands", eines der ewigen Lieblingsstücke des Rezensenten. Er hat einen verzückten Schrei ausgestoßen, als er das Lied erkannte. Doch dann hat er den Fehler gemacht, zu schauen, wie die Unbekannte neben ihm reagiert. Ihre Reaktion auf „Human Hands“: ein stummes Nichts. Wie sie auch schon auf "I Hope You're Happy Now" und "Man out of Time" gar nicht reagiert hat. Ihre Hände liegen regungslos gefaltet auf der Kostümchenhose. Durch ihre wohl unter dem Label "mal was Flottes" erstandene Brille mit den breiten Zwirbelbügeln starrt sie nach vorn und nimmt zur Kenntnis. Aha, noch ein Lied. Der Rezensent starrt nun also auf diese Frau, die er heimlich Tanja getauft hat, und möchte sie schütteln. Tanja, ist denn kein Funken Leidenschaft mehr in dir? "Human Hands"! Von Imperial Bedroom! Doch er beherrscht sich, wohl auch aus Angst vor der Reaktion. Imperial was?

Vielleicht hat Tanja etwas anderes erwartet, als sie die Ankündigung las. "Revolver Tour", "The Spectacular Spinning Songbook" - das klingt nach Revüe, nach Cabaret, nach Gogo-Tänzerinnen und Dixieland-Jazz. Doch all das gibt es nur in Anklängen. Zwar dürfen ausgewählte Zuschauer, nein: vornehmlich Zuschauerinnen, angeleitet von einer Assistentin mit einem Dreh des bunten Glücksrads den nächsten Song bestimmen. Zwar tanzt links auf der Bühne eine weitere Assistentin ledergestiefelt und netzbestrumpft hinter einem Perlenvorhang und animiert die auserkorenen Zuschauerinnen dazu es ihr gleichzutun. Zwar schlüpft Costello mit Zylinder und Gehstock in sein Alter Ego Napoleon Dynamite und gibt den Conferencier. Doch zu 80 Prozent ist der Abend nichts weiter als ein Costello-Konzert. Ein gutes zwar, aber offenkundig nicht das, was Tanja sich erhofft hat.

So wünschen wir uns unser Publikum!"

Der Klangmatsch bei "(I Don't Want to Go to) Chelsea" in Reihe 3 ist nicht Elvis Costellos Schuld. Er ist auch nicht Steve Nieves Schuld, dessen für den stolpernden Charakter des Songs so essentielle Orgel von einer Front aus viel zu lautem dumpfem Bass und breiiger Gitarre niedergewalzt wird. Nein, Schuld daran ist allein der Saal 1 des Hamburger Kongresszentrums CCH. Und wo wir schon bei Schuldzuweisung sind: Auch die Tatsache, dass Costello sein einziges Deutschland-Konzert in diesem Jahr vor einem bestenfalls zur Hälfte gefüllten Saal spielen muss, schiebt der von diesem traurigen Umstand beschämte Rezensent gern dem berüchtigt miesen Sound im CCH in die Schuhe. Costello immerhin nimmt es mit Humor, erklärt das Publikum kurzerhand zur Zusammenkunft eines Geheimbundes. Und als ein Zuschauer beim Glücksraddrehen den Joker erwischt und sich ein Lied aussuchen darf, aber gestehen muss, dass er eigentlich die Lieder alle gar nicht kennt, prustet Costello los: "So wünschen wir uns unser Publikum."

Irgendwann steht Costello auf einmal neben dem Rezensenten, auf der Suche nach neuen Glücksfeen. Der Rezensent schaut angestrengt auf seinen Block, den Stift fest in der Hand, auf dass dieser Kelch an ihm vorüber gehen möge. Verschämt schaut er nach links, sieht beeindruckt Costellos von Schweiß durchtränkten Anzug, schaut nach rechts auf Tanja. Tanja schaut regungslos nach vorn. Costello geht weiter. Jemand anderes muss im Gogo-Käfig tanzen. Danke, Tanja!

Für den Fan ist das Glücksrad mitunter ein Fluch: Er sieht zwar, welche Lieder es ins Set schaffen - vor allem aber sieht er, welche es nicht schaffen. An "Beyond Belief" zieht das Glücksrad ebenso vorbei wie an sämtlichen Stücken von Painted from Memory, Costellos Zusammenarbeit mit Burt Bacharach. Doch hin und wieder meint das Schicksal es auch gut mit dem Fan. Mit "Strict Time" oder "Green Shirt" war nicht zu rechnen.

Pianist Steve Nieve darf sich etwas wünschen. Er wählt im Sinne des Publikums: Kaum ein Lied stößt auf so breite Begeisterung wie "She", die Schnulze von Charles Aznavour, die Costello für den Soundtrack von Notting Hill aufnahm. Selbst Tanja hebt eine Augenbraue. Ah, das ist doch von Hugh Grant, oder? Der Rezensent hingegen lässt das Pathos über sich ergehen und freut sich, dass dem Meister der Anklang für diesen crowd-pleaser offenbar auch ein wenig zu viel des Guten ist: Costello nimmt im Zuschauerraum Platz, die Beine auf der Stuhllehne vor sich, wirft etwas hinter sich, das aus der Ferne betrachtet eine Handtasche sein könnte, giggelt und holt die Handtasche zurück.

Überirdisches "Shipbuilding"

Nach einer kurzen Unterbrechung kommt Costello allein auf die Bühne. Das kurze akustische Set, das er nun spielt, erinnert an sein Solokonzert 2011 in Berlin – auch dort vor halbvollen Rängen. Bei "Jimmie Standing in the Rain" haut er nun in Hamburg so daneben, dass er fast die Atmosphäre versaut, die er zuvor mit "A Slow Drag with Josephine" aufgebaut hat. Tanja gähnt – und wird auch nicht wacher, als Costello eine andere Josephine besingt, "The Meanest Girl In Town, Josephine". Und auch nicht, als die Imposters auf die Bühne zurückkehren. Schade, Tanja – denn jetzt spielen Costello und die Imposters sich in schwindelnde Höhen. Während sich der Rezensent bei einer überirdischen Version von "Shipbuilding" ans Herz fasst, bleibt Tanja stur und äußerlich unbeeindruckt.

Doch ein wenig später schöpft der Rezensent Hoffnung. Die Band haut ohne Atempause die frühen Hits heraus: "Pump It Up", "(What’s So Funny 'Bout) Peace, Love and Understanding", "Oliver’s Army". Das Publikum steht auf – und auch Tanja bleibt nicht sitzen. Doch als er ihr gerade im Freudentaumel um den Hals fallen will, um in der kollektiven Costello-Ekstase mit ihr eins zu werden, hat sie sich schon wieder hingesetzt.

Der Rezensent stürmt nach vorn an den Bühnenrand. Costello kommt für eine letzte Zugabe auf die Bühne: "I Want You" wird zu der alles andere in den Schatten stellenden Orgie des Liebesschmerzes, die man von diesem großen Lied erwarten darf. Aufgeheizt taumelt der Rezensent an seinen Platz zurück, jetzt ist ihm alles klar. "I Want You, Tanja", stöhnt er fiebrig. Doch seine Worte verhallen ungehört im sich leerenden Saal. Tanja ist schon gegangen.

Fabian Wallmeier

and via Google Translate:

Elvis Costello and the Wheel of Fortune: meeting of a secret society

For half a minute, looking irritated the reviewer to the right. On the stage Elvis Costello & The Imposters play "Human Hands", an eternal favorite of the reviewers. He uttered a cry of ecstasy as he recognized the song. But then he made the mistake of looking at how the stranger next to him responds. Your response to "Human Hands": a silent void. How do they not respond, even on "I Hope You're Happy Now" and "Man out of Time". Her hands are folded motionless on the Kostümchenhose. Through their well-under the label "something Dashing" purchased is Zwirbelbügeln glasses with wide staring forward and notes. Oh, one more song. The reviewer also now staring at this woman he has secretly named Tanya, and she wants to shake. Tanya are there no more sparks of passion in you? "Human Hands"! Imperial Bedroom! But he controls himself, probably for fear of the reaction. Imperial what?

Perhaps Tanya was expecting something else when she read the announcement. "Revolver," "The Spectacular Spinning Songbook" - that sounds like Revüe, to cabaret, to go-go dancers and Dixieland jazz. But of all that, there are only hints. While viewers may select, no, primarily female audience, guided by an assistant with a rotation determine the colorful wheel of fortune the next song. While dancing on stage left, another assistant ledergestiefelt and netzbestrumpft behind a beaded curtain and encourages the audience who had been selected to do the same. With a top hat and cane Costello slips into his alter ego and Napoleon Dynamite is the emcee. But 80 percent of the evening is nothing more than a Costello concert. All good, but obviously not what Tanya has hoped.

So we hope our audience! "

The muddy sound of "(I Do not Want to Go to) Chelsea" in line 3 is not Elvis Costello's fault. He is also not blame Steve Nieves, whose stumbling for the character of the song so essential organ of a front is flattened out loud too dull and mushy bass guitar. No, it is guilty only of the Hall 1 of the Hamburg Congress Centre CCH. And while we're on the blame: The fact that Costello his only concert in Germany this year, playing in front of, at best, half-filled hall needs to push the sad by this circumstance to shame Reviewer like the infamous crappy sound at CCH in the shoes . Costello takes at least it with humour, the audience simply declared the meeting of a secret society. And when a spectator span the Joker jackpot and was allowed to choose a song, but had to admit that he really did not know all the songs, Costello cracks up: "So we want our audience."

Eventually, Costello is at once next to the reviewers, in search of new fairies. The reviewer looks intently at his pad, set the pen in hand, to let this cup go past him. Bashfully he looks left, looks impressed by Costello's sweat-soaked suit, looks to the right to Tanya. Tanya looks forward motionless. Costello continues. Someone else must dance in go-go cage. Thank you, Tanya!

For fans of fortune is sometimes a curse: He may look to create songs that are in the set - but above all he sees, which do not make it. In "Beyond Belief" attracts just over the wheel of fortune on how all the pieces of Painted from Memory, Costello's collaboration with Burt Bacharach. But every now and then thinks it's fate too well with the fan with "Strict Time" and "Green Shirt" was not expected.

Pianist Steve Nieve is allowed to make a wish. He chooses a popular choice: As soon as a song comes across as broad enthusiasm as "She", the schmaltzy song by Charles Aznavour, the Costello for the soundtrack of Notting Hill recorded. Tanya even raises an eyebrow. Ah, that's Hugh Grant, right? The reviewer, however makes the pathos pass over him and is pleased that the master of the appeal for this is a little crowd-pleaser seems to be much of a good thing: Costello takes the auditorium seats, his legs against the chair back, throws a little behind could be that from a distance considered to be a handbag, giggelt and bring back the purse.

Supernatural "Shipbuilding"

After a brief hiatus Costello is alone on stage. The short acoustic set that he plays now is reminiscent of his solo concert in Berlin in 2011 - even in front of half-full house. When "Jimmie Standing in the Rain" in Hamburg, he cuts now so nigh, that he almost ruined the atmosphere that it has been established with "A Slow Drag with Josephine." Tanja yawns - and they are not awake, as Costello sings another Josephine, "The Meanest Girl In Town, Josephine." And not even when the Imposters return to the stage. Sad, Tanya - now playing for Costello and the Imposters to dizzy heights. While the reviewer with a supernatural version of "Shipbuilding" summarizes his heart, Tanya remains stubbornly unimpressed and externally.

But a little later, the reviewer draws hope. The band skin out without respite the early hits: "Pump It Up," "(What's So Funny 'Bout) Peace, Love and Understanding", "Oliver's Army". The audience is on - and Tanja is not sitting. But when he just wants her fall in ecstasy around his neck, to the collective ecstasy Costello become one with it, she has already sat down again.

The reviewer rushes forward on the edge of the stage. Costello is eligible for a final encore on stage: "I Want You" is too far from the border in the shade orgy of love pain, you would expect from this great song. Propelled by the reviewer stumbles back to his place, now it is all clear. "I Want You, Tanya," he moans feverish. But his words go unheard in the draining room. Tanya is already gone.

http://gethappymag.de/?q=de/node/98#overlay-context=de/node/98%3Fq%3Dde/node/98

"Human Hands" includes a reference to The ReeperBahn in Hamburg, which explains its inclusion on the wheel for this show.

MOOT

johnfoyle
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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby johnfoyle » Tue Jun 05, 2012 7:15 am

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... a4884.html

Seid ihr jetzt endlich glücklich?
Gunther Reinhardt, vom 05.06.2012 13:00 Uhr

Blutrot geht der Abend in Hamburg zu Ende – mit einer Ode auf das Verlangen, die so gar nicht zu der Unverbindlichkeit passen will, mit der Elvis Costello sich und seine Songs zuvor inszenierte. „I Want You“ setzt den Schlusspunkt unter eine Show, die scheinbar harmlos mit „I Hope You’re Happy Now“ begann: am Anfang das hyperaktive, lustig twistende Pamphlet des Entliebens, am ­Ende das Psychodrama, das so viele Obsessionen angestaut hat, dass Michael Winterbottom 1998 einen Spielfilm aus dem Song machte. Und dazwischen ein zweieinhalb Stunden langer Querschnitt durch das nicht nur in seiner Vielfalt erstaunliche Werk ­Elvis Costellos, der am Sonntag im Hamburger Congresscentrum sein einziges Deutschlandkonzert gegeben hat.

Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass das Internet für den Tod der Langspielplatte und deshalb für den Niedergang des Pop verantwortlich ist. Zwar hört tatsächlich kaum noch einer Alben von Anfang bis Ende durch, man stellt sich stattdessen Playlists aus seinen Lieblingssongs zusammen. Und Musiker, die glauben, ihre Songs seien nur im Gesamtzusammenhang eines Albums verständlich, haben ein Problem. Doch letztlich findet der Pop damit zurück zu seinen Anfängen, die Single war der Nukleus des Pop. Er habe als Teenager nur Singles gehört, sagt Elvis Costello. Und die ­Singles der Beatles, Kinks oder Hollies, die er damals hörte, brauchen genauso wie seine eigenen Songs keinen sinnstiftenden Überbau in Form eines Albums. Das zeigt sich auch in den zahllosen Neuzusammenstellungen, in denen Costellos Songs veröffentlicht wurden.

Sein Repertoire in einer von Zufällen bestimmten Gameshow und als kunterbunten Spaß zu inszenieren, zählt darum zu den tollen Einfällen des inzwischen 57-Jährigen. Nachdem er sich mit einer Handvoll überdrehter Pubrocknummern wie „Heart Of The City“ oder „Radio Radio“ warmgespielt hat, beginnt die eigentliche „The Return Of The Spectacular Spinning Songbook“-Show, wird die Rückkehr des spektakulären Liederbuch-Glücksrads gefeiert.

Publikum entscheidet über die Lieder und die Reihenfolge

Elvis Costello setzt sich seinen Zylinder auf, verwandelt sich in sein Alter Ego Napoleon Dynamite, eine Mischung aus Showmaster, Zirkusdirektor und Pop-Marktschreier der „Songs über Liebe, Sex, den Tod und das Tanzen, aber nicht unbedingt in ­dieser Reihenfolge“ verspricht.

Denn über die Lieder und über die ­Reihenfolge, in der sie gespielt werden, entscheidet von nun an nicht der Künstler, sondern das Publikum – beziehungsweise das Glücksrad, das rechts auf der Bühne steht. Immer wieder holen Costello und seine Assistentin Menschen auf die Bühne, die das Glücksrad drehen und damit über das weitere Programm entscheiden. Neben den Titeln von Costello-Songs finden sich auf dem Glücksrad auch Joker oder Jackpot-Titel wie „Crime & Punishment“ oder „I Can Sing You A Rainbow“, bei denen sich Costello die Freiheit nimmt, beliebige Songs zu diesem Thema zu spielen.

Etwa als der Zeiger bei „Time“ stehen bleibt und er unter anderem „Out Of Time“ von den Stones covert. Später wird er auch „Day Dripper“ von den Beatles oder „Purple Rain“ von Prince anspielen. So viel Jahrmarkt muss sein. Und spätestens, wenn die Freiwilligen aus dem Publikum in einen aus einer Burleskshow geborgten Tanzkäfig gezerrt werden, in dem sie auf der Bühne zum Song ihrer Wahl herumzappeln müssen, wird deutlich, dass man in eine Popsatire ­geraten ist.

Costello führt genussvoll die Irrwitzigkeit des Popzirkus vor, das Beliebige, Oberflächliche, die Eitelkeit und nimmt sich selbst ­dabei nicht aus. Selbst in Momenten größter Ernsthaftigkeit führt er stets vor: Das ist austauschbar, das ist Pop, das ist Showbusiness. Man weiß nie so genau, woran man ist bei Elvis Costello, der zwar seit vielen Jahren in den USA lebt und dort mit der Jazz­sängerin Diana Krall zwei kleine Kinder hat, sich aber den britischen Sarkasmus ­erhalten hat.

Das Glücksrad meint es an dem Abend gut mit Hamburg

Es tun sich Welten auf zwischen seinen Nummern. Hier der stilprägende Reggae „Watching The Detectives“ oder das quirlige „Peace, Love & Understandng“, dort die Ballade „Shipbuilding“, die er live mehr und mehr ausbremst. Oder das knurrige „National Ransom“, das sich böse an einem ­stotternden Riff abarbeitet, oder der Schmachtfetzen „She“, bei dem er den Crooner mimt, runter von der Bühne steigt und es sich auf einem der Sperrsitze im Parkett gemütlich macht. Und inmitten ­dieses kunterbunten Durcheinanders der Popspielweisen tut Costello noch einen Akustikblock auf, spielt zur Gitarre und zur Ukulele Ragtime-Nummern wie „A Slow Drag Named ­Josephine“.

Weil es das Glücksrad an diesem Abend gut mit Hamburg meint, gibt es auch Hits wie „Chelsea“ oder „Every Day I Write A Book“ zu hören. Und als letzte Zugabe dann „I Want You“. Es beginnt vertraut mit den verstörenden Gitarrenakkorden, besteht später aber nur noch aus einem E-Klavier und der Stimme Elvis Costellos, die gespenstisch durch die Halle echot, bevor dieser Sänger und Songwriter schließlich ganz auf das Mikro verzichtet. Einen empfindlich­intimen Moment lang steht er dann vorne an der Bühne im Dunkeln, ruft unverstärkt „I want you!“, „Ich will dich!“, in die Halle.

Kaum ist man bereit zu glauben, dass er es jetzt wirklich ernst meint, geht das Licht an, Costello grinst. Die Show ist vorbei.


Are you finally happy?
Gunther Reinhardt, dated 06/05/2012 13:00 clock

Blood red is the evening in Hamburg to an end - with an ode to the request, which does not quite seem to fit to the non-binding, with Elvis Costello and his songs are staged before. "I Want You," the year will end with a show that apparently began innocently with "I Hope You're Happy Now" at the beginning of the hyperactive, funny twist border pamphlet of Entliebens, at the end of the psychodrama that has accumulated so many obsessions, that Michael Winterbottom's 1998 film made from the song. And in between a half hours long cross-sectional view of the amazing plant diversity not only in his Elvis Costello, who has been on Sunday in the Hamburg Congress Centrum his only concert in Germany.

It's a common misconception that the Internet is for the death of long-playing record and therefore responsible for the decline of pop. Although actually hear a little more albums from start to finish, it is instead made up playlists of his favorite songs. And musicians who believe that their songs are only in the context of an album of course, have a problem. But ultimately, it will pop back to its beginnings, the single was the nucleus of pop. He had heard as a teenager, only singles, says Elvis Costello. And the singles of the Beatles, Kinks and Hollies, which he heard at that time need, as well as his own songs, no meaningful superstructure in the form of an album. This is also reflected in the countless recompose, where Costello's songs have been published.

To stage his repertoire in a certain game show of chance and a fun colorful one, so the great ideas of the now 57-year-olds. After he has warmed up with a handful overtightened Pubrocknummern like "Heart Of The City" and "Radio Radio", the real "The Return Of The Spectacular Spinning Songbook" show, the return of the spectacular song-book-wheel of fortune is celebrated.

Audience will decide on the songs and the order

Elvis Costello sits down on his top hat, turns into his alter ego, Napoleon Dynamite, a mix of show host, ringmaster and pop-Barker of "songs about love, sex, death and dancing, but not necessarily in that order" promises.

Because of the songs and the order in which they are played, decide from now on is not the artists but the audience - or the wheel of fortune, which is right on stage. Again and again people get Costello and his assistant on the stage, turn the wheel of fortune, and thus decide on the next program. In addition to the titles of Costello songs can be found on the Wheel of Fortune Jackpot Joker or even titles such as "Crime & Punishment" and "I Can Sing You A Rainbow", in which Costello takes the liberty to play any songs on the subject.

Are about as a pointer to the "time" and he remains among other things, "Out Of Time" covert from the Stones. Later, he is also alluding "Day Dripper" by the Beatles or "Purple Rain" by Prince. So much has to be fair. And at least when the volunteers are pulled from the audience into a dance borrowed from a Burleskshow cage in which they have to thrash around on stage for the song of their choice, it is clear that one is caught in a Popsatire.

Costello performs delightfully before the Irrwitzigkeit the pop circus, the arbitrary, superficial, and the vanity does not take itself out of it. Even in moments of extreme seriousness, he will always be in front: This is replaceable, which is a pop, that's show business. You never quite know where you stand with Elvis Costello, who has lived for many years while in the U.S. and there with the jazz singer Diana Krall has two young children, has survived the British sarcasm.

The wheel of fortune, it said on the night well with Hamburg

Do it yourself worlds between his numbers. Here the stylistic influences on reggae "Watching The Detectives" and the lively "Peace, Love & Understandng", there is the ballad "Shipbuilding", which he will slow more and live longer. Or grumpy "National Ransom", which executes in a bad stuttering riff, or the tearjerker "She" in which he plays the crooner, down from the stage rises and a seat on one of the stalls in the stalls makes. And in the midst of this motley jumble of Popspielweisen Costello does not block on an acoustic, plays the guitar and ukulele to ragtime numbers like "A Slow Drag named Josephine."

Because it means the wheel of fortune that night in Hamburg with good, there are also songs like "Chelsea" and "Every Day I Write A Book" can be heard. And then as a final encore, "I Want You." It begins with the familiar guitar chords disturbing, but consists only of a later e-piano and the voice of Elvis Costello, the ghostly echoes through the hall, before the singer-songwriter finally dispensed with entirely on the mic. An intimate moment, he is sensitive then the front of the stage in the dark, calls unreinforced "I want you!", "I want you!" In the hall.

Once you are ready to believe that he is really serious about it now, the light goes on, Costello grins. The show is over.



http://www.regioactive.de/story/14309/e ... mburg.html


mit glücksrad in hochform beim einzigen deutschlandkonzert
Elvis Costello & The Imposters live im Congress Centrum Hamburg

Review/Bericht vom 05.06.2012 | Autor: Jan Wölfer

Tags: Elvis Costello Imposters Napoleon Dynamite

Er zählt zu den größten Musikern unserer Zeit, auch wenn er nie den kommerziellen Megaerfolg erzielen konnte. Momentan ist der britische Musiker auf "Revolver"-Tour durch Europa. Während seines einzigen Deutschlandkonzerts in Hamburg überließ Elvis Costello den Fans die Songauswahl. Sie bestimmten per Glücksrad. Trotz einiger ausgelassener Chancen kamen doch alle auf ihre Kosten, denn am Ende brannte Costello noch das große Hitfeuerwerk ab.

Wir schreiben das Jahr 1986. Elvis Costello hat gerade das vorerst letzte Album mit seinen "Attractions" aufgenommen (Blood and chocolade) und geht zum vorerst letzten Mal mit seiner alten Begleitband auf Tour. Zu diesem Zeitpunkt allerdings ahnt das noch niemand.

Das Motto dieser Tour war jedoch spektakulär: "The spectacular spinning songbook" basierte auf einem riesigen Glücksrad, auf dem dutzende Songtitel standen. Der Clou war, dass Zuschauer von dem lakonischen Gastgeber Napoleon Dynamite (aka Elvis Costello) auf die Bühne gebeten wurden, um das große Rad zu drehen und somit den nächsten Song zu bestimmen.

2011 kündigte Costello "The return of the spectacular spinning songbook" für seine Nordamerikatournee an, wo die Show nach dem gleichen Konzept wieder aufgelegt wurde. Mit Glücksrad (allerdings mit anderer Songauswahl), mit der Theke, an der die glücklichen Auserwählten Platz nehmen durften und von Mr. Dynamites Assistentin mit Drinks versorgt werden, und mit Miss Kitty, die im Bühnenkäfig tanzt. Jetzt führte die Tour nach Europa. Deutschland musste sich dabei aber mit nur einem Auftritt in Hamburg abfinden.

Das CCH ist leider nur etwa zur Hälfte gefüllt. Ein Umstand, der wohl darin begründet ist, dass Costello ein Künstler ist, dessen aktuelle Veröffentlichungen hierzulande kaum promotet werden und er deshalb mehr und mehr zu einem Geheimtipp wurde. Denen, die dennoch den Weg zum Konzert gefunden haben, bietet sich zunächst das faszinierende Bühnenbild und bald darauf eine präzise und engagiert agierende Band, die zu ¾ schon seit der späten 70ern zusammen spielt. Bassist Davey Faragher ist immerhin seit zehn Jahren Mitglied der Imposters, wie Costello seitdem seine Band nennt. Um jedenfalls in der Lage zu sein, ca. 70 Songs auf Zuruf spielen zu können, braucht es eine Basis. Es wird an diesem Abend schnell deutlich, dass die Imposters diese Basis mit Leichtigkeit stellen.

Die ersten fünf Songs – allesamt aus den ersten zehn Jahren ihrer Karriere – werden ohne Pause und ohne Ansage direkt hintereinander ins Publikum gerockt. Es ist ein Auftakt, der mitreißt und keine Längen erkennen lässt.

Danach wird die erste Zuschauerin auf die Bühne geholt. Zu den Klängen von Blood Sweat & Tears' Spinning wheel darf sie das Glücksrad drehen und es kommt – "Round and round it goes – where it stops, no one knows": das Wort "Time". Das sich dahinter mit Stringtime, Man out of time und dem Rolling Stones-Cover Out of time als Jackpot gleich ein ganzer Themenkettenblock verbirgt, ist eine weitere Überraschug. Zu der gradiosen Coverversion von Out of time klettert Dr. Costello bzw. Mr. Dynamite zu der Auserwählten in den Bühnenkäfig und geleitet sie dann wieder ins Publikum zurück.

Ein weiterer Programmpunkt heißt "Hammer of songs", bei dem ein kleiner Hau den Lukas zum Einsatz kommt. Dazu wird ein Pärchen auf die Bühne gebeten. Beide müssen den Hammer schwingen. Wer die Glocke zu erreicht hat die freie Songwahl. Schön, wenn sich die junge Frau Everyday I write the book wünscht. Blöd, wenn ihr Begleiter die Option mit der Begründung ausschlägt, dass er die Songs alle nicht kennt. Schön jedoch wieder, wenn Costello sich dadurch aus der Affäre zieht dass er Purple Rain von Prince aus dem Hut zaubert. Anschließend spielt er allein, tritt als sein eigenes Zwischenprogramm gänzlich unverstärkt mit A slow drag with Josephine vor das Publikum.

Der nächste schöne Showeffekt ist der "guitar shrinking trick", bei dem aus einer voll ausgewachsenene Gitarre eine Ukulele für den Song Who's the meanest girl in town Josephine wird. Später steigt er wieder mit Band in ein grandioses Shipbuilding ein und sorgt dabei für mehrere Momente, in denen sich die Nackenhaare hochstellen.

Zu den wenigen Längen des Abends gehört eine schleppende, düstere Interpretation von National Ransom, die weitaus zäher daherkommt als in der mitreißenden Version auf seinem letzten Studioalbum. Die unerwartet fantastische Version von Dylans When I paint my masterpiece reißt aber sofort wieder alles heraus. Das sich anschließende und in die Länge gezogene Watching the detectives lässt den Verdacht aufkommen, das Konzert ginge jetzt zu Ende. Weit gefehlt: Napoleon Dynamite holt noch einmal zwei weibliche Fans auf die Bühne und bittet sie die Songs für das Finale zu bestimmen.

Dabei bekommt eine der beiden den Joker, der zur freien Auswahl berechtigt; eine Gelegenheit, die sich dann doch schwieriger als erwartet herausstellt. Dankenswerterweise schaltet Mr. Dynamite daraufhin in den "Give-the-people-what-they-want"-Modus und haut dem mittlerweile stehenden Publikum noch ein Hit-Paket um die Ohren. Zwischendurch bringt er noch Day tripper und – passend zum Thronjubiläum – God save the queen.

Am Ende ist die Bühne in rotes Licht getaucht. Costello steigt noch einmal ganz tief in I want you ein. Ein gespenstischer Effekt legt sich auf die Stimme und er zitiert I say a little Prayer – dieser Song gelingt nicht immer so intensiv. An diesem Abend stellt er jedoch einen perfekten Abschluss dar. Dass Alison nicht zum Einsatz kam, scheint keinen im Publikum groß zu stören. Es ist auch nicht so, dass das Hamburger Publikum Grund zu mosern hätte – genug Gelegenheiten sich diesen Klassiker zu wünschen hatte es fürwahr gegeben.


lücksrad in top form with a concert in Germany only
Elvis Costello & The Imposters live in the Congress Center Hamburg

Review / report of 06.05.2012 | Author: Jan Wölfer

Tags: Elvis Costello Imposters Napoleon Dynamite

He is one of the greatest musicians of our time, even though he could never achieve the commercial mega success. Currently, the British musician on "Revolver" tour through Europe. During his only concert in Hamburg, Germany left Elvis Costello fans the song selection. They determined by Fortune. Despite some chances but hilarious all got their money, because at the end of Costello was still burning from the great Hitfeuerwerk.

We write the year 1986. Elvis Costello has just recorded the first album with his last "Nightlife" (Blood and chocolate-) and will initially last time with his old backing band on tour. At this point, however, that no one suspects.

The theme of this tour, however, was spectacular: "The spectacular spinning songbook" based on a giant wheel of fortune, were on the dozens of song titles. The trick was that viewers were from the laconic host Napoleon Dynamite (aka Elvis Costello) called on stage to spin the big wheel and thus to determine the next song.

Costello announced in 2011 "The return of the spectacular spinning songbook" for his North American tour on where the show was launched on the same concept again. With Wheel of Fortune (albeit with a different song selection), with the counter where the lucky chosen ones were allowed to take place and be cared for by Mr. Dynamites assistant with drinks, and with Miss Kitty, who is dancing in the cage stage. Now the tour ended up in Europe. Germany had to accept it but with only one gig in Hamburg.

The CCH is unfortunately only about half full. A fact that is probably due to the fact that Costello is an artist whose recent publications in this country, and hardly promoted it so more and more became an insider tip. To those who have yet found the way to the concert, you can download the fascinating scenery and soon after hired a precise and active band that plays to the late 70 ¾ have been together. Bassist Davey Faragher is at least the last ten years a member of the Imposters, as Costello calls his band ever since. To at least be able to play about 70 songs on command, it needs a base. It is on this evening soon becomes clear that these imposters are the base with ease.

The first five songs - all from the first ten years of her career - will not break and no announcement after the other rocked the audience. It's a start, the sweeps and lengths can not detect.

After the first spectator is brought to the stage. To the sound of Blood Sweat & Tears "Spinning Wheel, they can turn the wheel of fortune, and it comes -" Round and round it goes - where it stops, no one knows ":" time "the word. Behind it with the string Time, Man hides out of time and the Rolling Stones' cover of Time Out as a whole jackpot same topics chain block, is another Überraschug. At the gradiosen cover of Out of Time, Dr. Costello and Mr. Dynamite climbs to the elect in the cage stage and led them back into the crowd back.

Another program feature is called "Hammer of songs", in which a small high striker is used. This is asked a couple on stage. Both have to swing the hammer. Anyone who has reached the bell to the free choice of song. It is good that the young woman desires Everyday I write the book. Silly if her companion deflects the option on the grounds that he knows not all the songs. Nice but again, if Costello takes the fact of the affair that he conjures Purple Rain by Prince out of a hat. Then he plays alone, acts as its own intermediate program entirely with unreinforced A slow drag with Josephine before the audience.

The next effect is the most beautiful show "guitar shrinking trick", which is a fully ausgewachsenene a ukulele guitar for the song Who's the meanest girl in town Josephine. Later, he rises again with a terrific band in a Shipbuilding and takes care of several moments where the superscript hackles.

Among the few lengths of the evening include a slow, somber interpretation of National Ransom, which comes much tougher than in the rousing version of his last studio album. The unexpectedly fantastic version of Dylan When I paint my masterpiece but pulls out all at once. And the subsequent rise in protracted Watching the detectives can suspect that the concert was going to end now. Far from it: Napoleon Dynamite once again brings two female fans on stage and asks her to write the songs for the finals to be determined.

It gets one of the two wild symbols and the right to free choice, an opportunity that turns out to be more difficult than expected. Thankfully, Mr. Dynamite then switched to the "give-the-people-what-they-want" mode and the now-standing audience still a hit-package skin around the ears. In between, he brings more Day Tripper, and - God save the queen - matching the Jubilee.

At the end of the stage is bathed in red light. Costello rises again very deeply in I want you. A spooky effect will be the voice and he quotes I Say a Little Prayer - this song is not always so intense. That evening, however, he makes a perfect finish dar. that Alison was not used, does not seem to bother the audience size. It is also not true that the Hamburg audience would have to Mosern reason - plenty of opportunities in this classic had it been truly want to.

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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby krm » Tue Jun 05, 2012 2:35 pm

some photos from CCH last Sunday
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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby Natasha » Sat Jun 09, 2012 9:28 am

Hey, guys! I finally have acess to a computer so I can write here. :) As you guys know, I am travelling (yeah, I am STILL travelling. No, I don't want to go back home but eventually I will have to. :cry: ).

First of all I have to say I really need another show. I think I am addicted. I need help.

I was also very dissapointed that there were so few people there. We also had to change our tickets because the other sections of the hall didn't sell. I was in row 4 and ended up in row 10 (which ruined my chances of spinning the wheel). It got me thinking about what Pete told me after one of the shows in London: South American tour was cancelled because "nobody bought the tickets" but when I bought mine there were a lot sold already and I am pretty sure that there were way more people than I saw in Hamburg. I know that going to South America is expensive, but still. This is not fuckin' fair. I will start a petition or something like that. Now.

But, back to the show. It was kick ass, his voice was great and I loved the setlist. Good things about going to a show like this more than only once: You will never be tired of hearing the same songs and some of teh same jokes but you can always be surprised by "Talking in the Dark" and "Green Shirt". You will also be glad to NOT listen to "Alison" again (and nobody asking!). You will also hear "She" and think "wtf". But it was nice to hear this one.

The man's got superpowers. Definitely. I know he doesn't know me, or my story, but it was like he knew and chose the right moment to play "Human Hands" and bring me to tears (of course I knew he would play this one in Hamburg, but still was a very special moment for me for very particular reasons).

I also have to say that "I Want You" now has a totally new meaning for me. Even though this is not the most romantic song, it's great to dance to it with the love of your life, specially with THE man playing it. :wink: I will never forget it.

I just wish I could talk to him, but it was freezing cold outside and it didn't look like he was going to hang out. Maybe next time.

I uploded some videos, but there was a guy there with a better camera than mine so I am waiting for his videos to show up.

http://www.youtube.com/patriciamatos85

The first one has a problem with the sound. I don´t know what it is. I will try to upload it again later.
“Between tenderness and brute force.”

Last FM

Azmuda
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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby Azmuda » Sat Jun 09, 2012 8:05 pm

Natasha wrote:I uploaded some videos, but there was a guy there with a better camera than mine so I am waiting for his videos to show up.

http://www.youtube.com/patriciamatos85

The first one has a problem with the sound. I don´t know what it is. I will try to upload it again later.

Thank you for recording and sharing these!

Paul B
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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby Paul B » Sun Jun 10, 2012 3:36 am

Natasha wrote: I don't want to go back home but eventually I will have to.


We all do Natasha, I even felt a little like that and I only saw 3 UK shows. It's like that for musicians coming off the road too: no more hotels, you don't get people running around doing things for you all the time and you wonder why you're getting an adrenalin rush at 7.30 in the evening when all you're doing is cooking supper or putting the children to bed - not psyching yourself up to go on stage! I hope you've had a great tour with some great memories and performances to treasure (I had a fantastic time in Cambridge dancing with the one that I love) - and I trust that you have a good decompression afterwards. I've certainly found myself joyfully going back to the albums and bonus CDs as I go about my civilian life.

It's interesting what you say about feeling he played Human Hands for you, at just the right moment. I feel it's got something to do with what Elvis talks about in how he tries to surprise - and often that means delight - himself and his audience. And as he says in his Napoleon intro on the Wheel DVD, he recognises that his audience is made up of individuals. I'd say the reason he knows this is that he's a music lover and gig goer too. In fact he said much the same thing as you when he penned an appreciation of Frank Sinatra in Mojo magazine shortly after Old Blue Eyes died. Hw wrote about seeing Sinatra at the Royal Festival Hall and how, at just the right moment, Frank played an obscurity from his catalogue that happened to be one of Elvis's favourites and - yes - how he felt Sinatra was playing it just for him! I'd say his delight in that is precisely why he loves giving it to us, passing it on. In that respect, I'd reckon he'd feel 'job well done' at your reaction.

And if you're getting fed up hearing some of the same songs night after night (I get that too if I've overdosed on shows or bootlegs), imagine what it's like for him after this many years, yet he almost unfailingly manages to inhabit the songs with such conviction each time. As an Elvis virgin friend I took to a Brutal Youth gig turned to me and said after he'd just opened the show with I Want You: 'Wow, he really means it!'. And she meant his sheer commitment to the music, not just that song's sentiment.

My kids keep asking me why I went to 'the same concert 3 times?!'. Not difficult to answer: because he plays some different songs every night and because he might just play some neglected favourite of mine...at the right moment...'just for me'! Oh and I went shopping with the kids yesterday, amongst other things we bought some red trainers - and we sang all the way home.

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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby sulky lad » Sun Jun 10, 2012 4:03 am

PaulB wrote
Oh and I went shopping with the kids yesterday, amongst other things we bought some red trainers - and we sang all the way home.

Wonderful image of family togetherness, Paul - I loved that idea of "Red Shoes" inspiring another generation.

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verbal gymnastics
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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby verbal gymnastics » Sun Jun 10, 2012 4:46 am

Great post PaulB.

I get asked the same thing as to why I go to more than one show and give pretty much the same answer. I went to Liverpool and then saw 20 different songs at the next show in Birmingham and then a great show in Brighton. And then there's the other 3 shows I went to...

I go to the shows with sulky lad and we just look at each other when Elvis plucks out a song he hasn't played for 20 years or, as has happened many times, a song he has never played before and you're in the audience being one of a few people who know this. 8)

Also things like shouting out for a song and Elvis then plays it...

There's nothing like it!
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Natasha
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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby Natasha » Sun Jun 10, 2012 9:34 am

Paul B wrote:In that respect, I'd reckon he'd feel 'job well done' at your reaction.

I think his job is more than well done. If he knew all what his music gave me (first, taking me out of a depression crisis a Year ago, then showing me a brand new world of music and, most important, bringing me the Love of my Life) I think he would really consider his job done. Although I'm sure he's not in this business necessarily to inspire people - I think he does it because he loves it and he needs it and that's the most inspiring thing for me.

Last year I met a girl on this board. We started to talk and because of Elvis music we discovered a world of things in common. To make a long story short, we fell in love for each other even though we never met and, the worse part, maybe we never would - I was in Brazil and she was in Czech Republic. One could say that this could happen anywhere, in a website of Star Wars fans or something like that, but I am convinced that his music was an important element in this story. It was responsible for getting together two people that despite growing up in two completely different cultures see the world the same way and maybe would never meet each other.

So I decided to take the risk of coming to Europe, spending all my savings, leaving studies and work behind and live this dream. Thinking about it now it was a really insane thing to do but I wasn't thinking at the time - and I'm glad for it now. So beside seeing Elvis live for first time (and maybe last) I came to Europe to meet her. And the Hamburg show was special because we were together and Human Hands is been "our song" for months, since we decided to go there together. It was maybe the most important moment in my life. I am telling all this here because I feel that you guys were somehow part of this.

I am going back to Brazil in a few hours and I have to say that everything was worth it. I've never been so sure about my feelings and I will come back to Europe as soon as I can. That's a promisse.
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verbal gymnastics
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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby verbal gymnastics » Sun Jun 10, 2012 3:48 pm

That's a lovely story Natasha.

I don't know if there have been any board heterosexual or gay weddings or civil partnerships but there's always a first time.

I hope you come back to London again or I might even see you at a European show.
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The imposter
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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby The imposter » Sun Jun 10, 2012 7:44 pm

It's true! The wheel has the power of love! My trip back to England was also memorable for much the same reason!

Paul B
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Re: Elvis & The Imposters, Hamburg, Germany June 3 '12

Postby Paul B » Mon Jun 11, 2012 4:02 am

Don't know if you've shared that here before Natasha but thanks very much for sharing it now. I imagine you're in the air now - safe journey and wishing you both all the best.


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